Willkommen im
Unfallkrankenhaus Salzburg
Ergotherapie

Ergotherapie

"Ergotherapie ist für Menschen, die aufgrund einer Krankheit, Verletzung oder Behinderung in ihrem täglichen Leben Schwierigkeiten haben. Hierbei geht es um Aktivitäten aus den Bereichen Arbeit oder Freizeit sowie um alle Tätigkeiten die benötigt werden um sich selbst zu versorgen.

ZIEL ist es, die Handlungsfähigkeit und Teilhabe im Alltag wiederherzustellen oder zu verbessern". (Ergotherapie Austria)


Wir Ergotherapeutinnen des Unfallkrankenhauses Salzburg sind Teil des Behandlungsteams und versorgen 

Patientinnen und Patienten nach Handverletzungen, sowie nach Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen.

Unser Ziel ist es, mit den Patienten und Patienten verlorengegangene Fähigkeiten wieder zu erlernen bzw. vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern. 

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Die Therapie

Die Therapie beginnt mit der Zuweisung der behandelnden Ärztin bzw. vom behandelnden Arzt des Unfallkrankenhauses Salzburg.

In der Nachbehandlung ist die Wund- und Narbenbehandlung ein wichtiger Bestandteil. Es geht darum, möglichst weiche und unempfindliche Narben zu schaffen, die im Alltag nicht einschränken.

 

Ein weiterer Inhalt der Therapie ist das Durchbewegen der Gelenke. Es wird mittels passiver Mobilisation an der Erhaltung oder Wiedererlangung der Gelenksbeweglichkeit gearbeitet. Zusätzlich versuchen wir damit, Verklebungen des Gewebes (Sehnen, Nerven) in der Wundheilungsphase zu minimieren.

 

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Aktive Übungen zum Training der Handfunktion

Sobald wie möglich kommen aktive Übungen zum Training der Handfunktion hinzu. Diese sind das Kernstück der Ergotherapie. Der Bezug zum Alltag steht dabei im Vordergrund. Es werden unter anderem Gegenstände wie Schrauben, Münzen, Stifte (Schreibtraining) etc. eingesetzt, um die Geschicklichkeit, die Kraft oder die Beweglichkeit zu verbessern.

 

Bei Bedarf werden Schienen angepasst. Sie werden direkt an der Hand angeformt und unterstützen oder korrigieren die Haltung, verhindern Gelenksversteifungen, bieten Schutz vor Folgeverletzungen und/oder ermöglichen einen leichteren Einsatz der verletzten oder operierten Hand.

 

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Sensibilitätstraining

Bei Patientinnen und Patienten, die eine Nervenverletzung haben, kommt dem Sensibilitätstraining eine besondere Bedeutung zu. Es kann nach einer solchen Verletzung zu einer Über- oder Unterempfindlichkeit kommen. Ziel des Trainings ist, durch den Einsatz spezifischer Reize das „Gefühl“ in der Hand wieder zu normalisieren. (Reis-, Raps-, Bürste, verschiedene Stoffe etc.).

 

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Kognitives Training

Speziell für Patientinnen und Patienten nach Kopfverletzungen wird kognitives Training eingesetzt. Es werden unter anderem Übungen zur Förderung der Konzentrations-, Merk- und Orientierungsfähigkeit durchgeführt.


Da Verletzungen bei manchen Patientinnen und Patienten zu einem bleibenden Funktionsverlust führen, gilt es in diesem Fall Kompensationsmöglichkeiten zu erarbeiten. Diese beinhalten sowohl Trick- und Ausweichbewegungen, als auch Beratungsgespräche zu Gelenksschutz und Hilfsmittel.

 

Wichtig ist, dass die Patientinnen und Patienten einzelne Maßnahmen oder Übungen zuhause selbstständig durchführen. Dafür wird ein individuelles Übungsprogramm erarbeitet.